Leistungen

Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen:

–    Hausärztliche Versorgung
–    Hausbesuche bei  nicht gehfähigen Patienten
–    Psychosomatische Grundversorgung
–    Ultraschalldiagnostik von Bauchraum und Schilddrüse
–    EKG, Belastungs-EKG
–    Langzeitblutdruckmessung
–    Lungenfunktionsdiagnostik   (Spirometrie)
–    Vorsorgeuntersuchungen Jugendliche (J1)
–    Jugendschutzuntersuchungen
–    Rehabilitationsanträge
–    Gesundheitsuntersuchung ab 35.Lebensjahr (sog.“Check Up“) alle 2  Jahre
–    Krebsvorsorgeuntersuchung  Männer ab  45.Lebensjahr jährlich
–    Hautkrebsscreening alle 2 Jahre
–    Palliativmedizinische Betreuung
www.ampa-hannover.de
–    Standardimpfungen nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission

Maßgeblich für die Kostenübernahme ist der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Darüber hinausgehende Leistungen dürfen wir lediglich auf privatärztlicher Basis erbringen.

Zusatzleistungen /privatärztliche Leistungen:

– Reisemedizinische Beratung und Durchführung notwendiger Impfungen, Verordnung gegebenenfalls notwendiger Bedarfsmedikation (ebenfalls Selbstzahlerleistung)

Insbesondere bitten wir zu beachten, dass bei der Durchführung von Reiseimpfungen nicht nur die Kosten für die Impfstoffe anfallen, sondern auch die Impfleistung als solche in Rechnung gestellt werden muss.

–    Gelbfieberimpfungen
–    Erweiterte  Impfleistungen
–    Akupunktur
–    Ernährungsberatung
–    Erweiterter Gesundheits- Check- Up (z.B. Belastungs-EKG, Sonographie)
–    Labor-Wunschleistungen (z.B. HIV-Test, PSA-Bestimmung, Hormon-oder Vitaminstatus etc.)
–    Führerscheinuntersuchungen
–    Sporttauglichkeitsuntersuchungen
–    Atteste, z.B. für private Zusatzversicherungen, Reiserücktrittsversicherungen usw.

Über die Höhe der anfallenden Entgelte informieren Sie gerne vorab unsere Mitarbeiterinnen.

Ärztliche Osteopathie

Die Osteopathie basiert auf einem ganzheitlichen Diagnose- und Therapieprinzip, welches den Körper in die Lage versetzt, über Selbstheilungsprozesse sein gesundheitliches Gleichgewicht zurück zu erlangen. Der zentrale Begriff der Osteopathie ist Bewegung: Bewegung des Körpers, der Organe, des Gewebes, der Zellen. Kommt es nun zu einer Störung innerhalb einer oder mehrerer Bewegungsabläufe, so kann das gesundheitliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten und es können sich Beschwerden entwickeln (somatische Dysfunktion).
Entwickelt wurde diese Behandlungsmethode von dem US-amerikanischen Arzt A.T. Still um 1874. Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie findet sich bereits in einem von Still’s Postulaten wieder: Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit.
In der Osteopathie wird mit den Händen untersucht und behandelt, die osteopathischen Behandlungstechniken umfassen dabei überwiegend sogenannte „weiche Techniken“, durch welche Gewebe und innere Organe (Muskeln, Sehnen, Bindegewebe, Haut, Nerven, Knochen, Herz, Lunge und Magen-Darmtrakt sowie das Gefäß- und Nervensystem) mobilisiert werden. Dabei werden immer alle drei Teilbereich der Osteopathie in Diagnostik und Therapie eingebunden: Die strukturelle (parietale) Osteopathie, die viszerale Osteopathie und die craniosakrale Osteopathie. Durch die Behandlungen soll das in der Funktion gestörte Gewebe wieder ins Gleichgewicht bzw. in Bewegung gebracht werden. So können auch allgemeine Befindlichkeitsstörungen wie Nervosität, Anspannung, Kopfschmerz und Schlafstörungen positiv beeinflusst werden.

Weitere Informationen zur Osteopathie erhalten Sie auf der Internetseite der DAAO (Deutsch Amerikanische Akademie für Osteopathie): http://www.daao.info/de/fuer-patienten/osteopathie/

Die Osteopathie ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Abrechnung erfolgt daher nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Abhängigkeit der durchgeführten Diagnostik und Therapie.

AKUPUNKTUR

AKUPUNKTUR heißt übersetzt „Nadel stechen“ und stammt ursprünglich aus der
Traditionellen Chinesischen Medizin. Diese Behandlungsmethode ist über 4000 Jahre alt und wird begleitend zu anderen Therapiemaßnahmen, wie Bewegungstherapie, Manuelle und Wärme -Therapie, Pflanzenheilkunde und Diätetik eingesetzt. Seit den 70er Jahren entwickelte sich die Akupunktur zu einer unverzichtbaren Therapie-Ergänzung für alle chronischen Schmerzerkrankungen, sowie für psychosomatische und funktionelle Störungen.
Fast jede Schmerzambulanz an Universitäts-Kliniken bietet heute auch Akupunktur an. Mit dünnen Nadeln werden sensible Rezeptoren gereizt, um Blockierungen auf den Funktionskreisläufen, den sog. Meridianen zu lösen. Man kann damit Organsysteme anregen oder beruhigen, um wieder ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herzustellen. Die Akupunktur wirkt dabei über Nerven, Hormone, die Blutzirkulation, Muskelaktivierung und Stimulation des Immunsystems. Die häufigsten Indikationen für Akupunktur sind degenerative Gelenkerkrankungen, z.B. die Kniegelenksarthrose oder der chronische Rückenschmerz. Aber auch andere Überlastungsbeschwerden wie Sehnenreizungen (zum Beispiel der Tennisellenbogen), HWS-Syndrom, Kopfschmerzen (zum Beispiel die Migräne), Tinnitus, Magen-Darm-Erkrankungen oder Allergien können behandelt werden. Ebenso kann die Akupunktur bei Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen und Depressionen angewendet werden.
Kontraindikationen für eine Akupunktur sind eine bestehende Schwangerschaft, die
Einnahme stark blutverdünnender Medikamente (wie Marcumar, Eliquis, Xarelto oder Lixiana) und eine ausgeprägte Angst vor Nadeln.
Eine Behandlungs-Einheit dauert etwa 30 Minuten. Im Anschluss daran sollten Sie sich eine Ruhepause gönnen und viel trinken.

Homöopathie

Neben der Schulmedizin bieten wir auch alternative Behandlungsverfahren an, wie zum Beispiel: die klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann. Als Mutter von 3 Kindern beschäftige ich mich schon seit über 25 Jahren mit der Homöopathie. Gerade im Kleinkindalter spielen akute Infekte eine große Rolle, die nicht immer sofort mit Antibiotika behandelt werden müssen. Aber nicht nur grippale Infekte, Mandel- und Mittelohrentzündungen sind Indikationen, sondern auch chronische Leiden, die einen ganzheitlichen, komplexen Ansatz erfordern, wie z um Beispiel Allergien, Hauterkrankungen, Entwicklungsstörungen, Erschöpfungszustände, chronisch degenerative oder -entzündliche Erkrankungen, sowie psychische Störungen. Dabei kann die Homöopathie auch begleitend zur Schulmedizin eingesetzt werden.
Die Behandlungsmethode basiert auf 3 Grundprinzipien: der Ähnlichkeitsregel, der Arzneimittelprüfung und der Potenzierung. Nach dem Ähnlichkeitsgesetz werden Heilmittel ausgesucht, die beim Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen (Arzneimittelprüfung), um sie bei einem Erkrankten zu therapieren. Dabei werden körpereigene Regenerations- und Heilungsprozesse aktiviert. Durch Potenzierung der Medikamente kann man Nebenwirkungen praktisch ausschließen und die Wirkstärke und -Dauer erhöhen. Für akute Behandlungen verwenden wir meistens niedrige Potenzen, wie z.B. D6 oder D12, ab C 30 spricht man von Hochpotenzen. Es gibt Globuli, Tabletten und Tropfen, die auch Kinder und Patienten mit Schluckstörungen problemlos einnehmen können. Akut-Behandlungen erfolgen oft in der normalen Sprechstunde. Für eine tiefergehende Konstitutionsbehandlung benötigen wir etwas mehr Zeit, da eine ausführliche Erhebung der Anamnese erforderlich ist (in der Regel 1- 1,5 Stunden). Der weitere Behandlungsverlauf kann auch telefonisch oder per Email begleitet werden.